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Das oder dass? Was ist der Unterschied und wie nutze ich sie richtig?
„Es freut mich, dass du das Posting liest, das ich erstellt habe, denn das hilft dir sicher weiter. Also, hoffentlich …“
In diesem Satz versteckt sich eine Hürde, über die wir alle schon mal gestolpert sind: die richtige Schreibweise von „das(s)“.
Schlüsseln wir unseren Satz auf:
Beim „dass“ ist es noch recht einfach, denn dieses leitet immer einen Nebensatz ein, verbindet Sätze und Satzglieder miteinander und ist daher ausschließlich eine Konjunktion, die immer mit doppel-s geschrieben wird.
Das „das“ mit einem s existiert als verschiedene Wortarten:
1. bestimmter Artikel: „das Posting“. Ein Artikel begleitet ein Nomen und gibt den Genus (Geschlecht), die Numerus (Anzahl) und den Kasus (Fall) an.
2. Relativpronomen: „das ich erstellt habe“. Als Relativpronomen leitet „das“ einen Nebensatz ein, welcher sich auf ein Nomen (hier: Posting) bezieht.
3. Demonstrativpronomen: „denn das hilft“. Das Demonstrativpronomen übernimmt hier die Rolle des Subjekts und bezieht sich auf die Handlung (das Lesen des Postings).
Eine kleine Merkhilfe:
Ein das mit einfachem s lässt sich durch „dies(es), jenes, welches“ ersetzen. Ein „dass“ kann nicht ersetzt werden.
Wir können also umformulieren:
„Es freut mich, dass du dieses Posting liest, welches ich erstellt habe, denn dies hilft dir sicher weiter. Also, hoffentlich …“
Quelle:
„das“ oder „dass“? | So liegen Sie immer richtig | Duden. (o. J.). Abgerufen 17. April 2026, von https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/das-oder-dass

